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Düngung und intensive Beweidung fördern nicht-heimische Pflanzenarten auf Grasländern

Forscher untersuchen das Verhalten heimischer und fremder Arten auf Wiesen und Weideflächen. Vor allem die Reaktion der Pflanzen auf Düngung und eine intensive Nutzung standen im Fokus der Forschung.

Vom Menschen in ein Ökosystem eingeführte Arten können die Artzusammensetzung stark verändern. Durch den globalen Handel haben sich fremde Pflanzenarten in Ökosystemen auf der ganzen Welt angesiedelt und verdrängen oftmals die heimische Flora und Fauna. Schätzungen für die USA kalkulieren für die durch fremde Arten verursachten Kosten von über 100 Milliarden Dollar pro Jahr. Damit wird deutlich, dass es sich nicht nur um ein ökologisches, sondern vielmehr auch um ein ökonomisches Problem handelt. Ungeklärt bleibt dabei, warum fremde Arten sich überall auf der Welt erfolgreich gegen einheimische, etablierte Arten durchsetzen können. In einer neuen Studie verglichen Wissenschaftler daher das Verhalten von eingeschleppten und einheimischen Arten auf Wiesen und Weideflächen auf sechs Kontinenten.

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