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Im Herbst den Dickmaulrüssler bekämpfen

Der Dickmaulrüssler ist mittlerweile fast jedem Gartenbesitzer ein Ärgernis. Er verursacht den unschön aussehenden Buchtenfraß an den Blättern vieler Pflanzen. Die Larven des Käfers führen durch den Wurzelfraß an denselben Pflanzen zum Welken oder sogar zu deren Absterben. Zur Bekämpfung des Gefurchten Dickmaulrüsslers haben sich die ca. 1 mm großen Nematoden (Fadenwürmer) der Gattung Heterorhabditis bestens bewährt. Desweiteren werden Heterorhabditis-Nematoden auch gegen die Larven (Engerlinge) des Gartenlaubkäfers eingesetzt, die erhebliche Schäden in Rasenflächen verursachen können.

Für eine erfolgreiche Bekämpfung der Larven mit Nematoden sollte die Bodentemperatur mindestens 12 °C betragen; darunter sind die Nematoden inaktiv. Günstige Perioden für den Einsatz der Heterorhabditis-Nematoden im Freiland sind für die Bekämpfung des Dickmaulrüsslers von April bis Anfang Juni sowie von Ende August bis Oktober, für die Bekämpfung des Gartenlaubkäfers von Mitte Juli bis Ende September. Die Zeiten können sich jedoch verschieben, abhängig von der Witterung. Die Nematoden können ohne Wirtstiere einige Monate überdauern und auch Frostperioden überstehen. Allerdings reduziert sich der Bestand erheblich, so dass in der nächsten Saison ein neuer Einsatz nötig wird.

Sollten Sie Sorgen um Ihre Kinder oder Haustiere haben, die sich im Garten aufhalten, ist dies völlig unbegründet, denn die Nematoden sind zum einen nicht sichtbar und zum anderen völlig unschädlich.

Aktuelles

Die essbare Stadt Grüne urbane Trends zum Mitmachen

Gärtnern in der Stadt – „Urban Gardening“ – ist ein beliebter Trend. Ob Tomaten auf dem Balkon, das Gärtnern mit Gleichgesinnten oder Obst und Gemüse auf Freiflächen ernten – es gibt viele Möglichkeiten, auch als Stadtbewohner mit Natur in Berührung zu kommen. Auch die Landwirtschaft direkt in der Stadt ist keine bloße Vision mehr. 

Was für Bewohner von ländlichen Regionen als unvorstellbar gilt, ist für viele Städter Alltag: Ein Leben fern ab der Natur. Viele Städter setzen sich dafür ein, neben Stahl und Beton auch „Grünes“ zu sehen und zu erleben. Es gibt viele Möglichkeiten aktiv zu werden. Wem das Picknick im Park oder der Ausflug in den Wald zu wenig ist, kann auch in der Stadt zum Gärtner werden.

Naturerfahrung vor der Haustür

Man kann grüne Flächen selbst anlegen – ein Trend der sich vom „Guerilla Gardening“, einem in Eigenregie und ungefragt stattfindenden Anpflanzen von Blumen und Nutzpflanzen, hin zu ganz legalen und erwünschten Gärtnerarbeiten entwickelt hat. Eine weitere Idee ist, sich einen Garten zu teilen, denn nicht jeder hat das Glück, einen eigenen Garten direkt hinter der Tür oder einen grünen Fleck im Umland zu besitzen: In geteilten Gärten bearbeiten Helfer gemeinsam die Pflanzungen. Eines der bekanntesten Beispiele hierzulande ist der Prinzessinnengarten in Berlin.

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