Rosenseminar im Juni

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Witterungsbedingte Trockenschäden

Die überaus trockene und heiße Witterung der letzten Wochen hat weiterhin zu verstärkten Trockenheitssymptomen geführt. Vergilbungen im Kronenbereich, Verbräunungen, Absterbeerscheinungen, vorzeitiger Blattfall, auch von grünen Blättern, Verkochungen und Verbrennungen sind im gesamten Stadtgebiet sichtbar. Bei Stauden und Zierpflanzen kommt es zur Verkürzung der Blütezeit und Veränderung der Blütenfarbe. Letztere ist vielfach stark aufgehellt.

Bedingt durch die starke Trockenheit gepaart mit starker Hitze der vergangenen Wochen sind nun die Auswirkungen der Witterungsextreme deutlich sichtbar. So zeigen insbesondere flachwurzelnde Baumarten wie Birke, Pappel und Buche massiven Laubabwurf. An besonders trockenen Standorten sind die genannten Baumarten nahezu komplett entlaubt. Viele Bäume können dadurch weniger Reservestoffe einlagern. Am Standort etablierte und vitale Gehölze dürften hierdurch keine dauerhaft ernsthaften Beeinträchtigungen davontragen.

Aber auch bei Neupflanzungen sind z.T. erhebliche Ausfälle zu verzeichnen. Trotz zusätzlicher Wassergaben ist das Wurzelwerk frisch gepflanzter Gehölze noch nicht ausreichend ausgebildet, sodass diese nicht genügend Wasser aufnehmen konnten.

Junge und bereits vorgeschädigte Gehölze dürften in diesem Jahr zusätzlich eine Schwächung erfahren haben. Dies sollte bei der Pflege im Hinterkopf behalten werden, sodass für diese Gehölze im kommenden Frühjahr eine ausreichende Nährstoffversorgung bereitgestellt wird.

Quelle: Pflanzenschutzamt Berlin