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Bitte an die Straßenbäume denken!

Aktuelles

Trockenschäden und Regenschatten

Verstärkt sind Trockenschäden an Gehölzen erkennbar. Sie äußern sich, neben einer vorzeitigen Laubverbräunung bzw. –abwurf, auch mit einem Absterben einzelner Äste und Kronenpartien. Besonders frisch gepflanzte Gehölze sind mit ihrem noch unzureichend ausgebildeten Wurzelwerk nicht in der Lage aus tieferen Bodenschichten Wasser aufzunehmen.  Daher sind diese von einer ausreichenden Bewässerung (Regen und zusätzlicher Bewässerung) abhängig.

Besonders Gehölze im Regenschatten von Bäumen, Großgehölzen, Häusern oder auf abschüssigem Gelände, leiden verstärkt unter Trockenstress und sollten zusätzliche Wassergaben erhalten.
Berücksichtigt werden muß auch Konkurrenzbewuchs wie Rasen, Stauden, Bodendecker und Wild- und Unkräuter. Diese nehmen viel Oberflächenwasser auf, so dass trotz vermeintlich ausreichender Bewässerung tiefere Bodenschichten nicht genügend durchfeuchtet sind. Die Bodenfeuchte sollte stets überprüft werden. Hierfür eigenen sich Feuchtemesser, dessen Messlanze bis 25 cm tief im Boden messen kann.

Die hohen Temperaturen mit > 35° Celsius des letzten Juni-Wochenendes haben an zahlreichen Kulturen Brennschäden und Verkochungen am Blattgewebe verursacht. Gerade auf der Südseite der Gehölze, die der Sonne ungeschützt ausgesetzt sind, werden klassische Brennschäden festgestellt. Diese zeigen sich anhand bräunlichen bis gelblichen Verfärbungen des Blattwerks.