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Ab Oktober können Blumenzwiebeln und -knollen gesteckt werden...

Ab Oktober können Blumenzwiebeln und -knollen gesteckt werden, damit sie eingewurzelt sind, bevor dauerhafte Bodenfröste einsetzen. Es sollten nur gesunde, feste Exemplare gekauft und dann zeitnah gesteckt werden, weil längere Lagerzeiten unter ungünstigen Bedingungen (hell, zu warm oder kalt, luftfeucht) die Triebkraft reduzieren und die Pilzanfälligkeit erhöhen.

Zwiebeln „stecken“ sollte nicht zu wörtlich genommen werden. Der Boden muss zusätzlich neben und unter den Zwiebeln gelockert werden und einen guten Wasserabzug haben, ggf. Sand als Drainage einbringen. Grundregel für die Pflanztiefe: doppelte Zwiebelgröße.

Bei Wühlmausgefahr können Blumenzwiebelkörbe verwendet werden, sie erleichtern auch das alle paar Jahre nötige Durchputzen und Vereinzeln von Zuchtsorten.

Tulpen und Narzissen werden in vielen Sorten in häufig extravaganten Farben und Blütenformen angeboten. Neben diesen „Hinguckern“ bereichern aber auch Wildformen verschiedener Zwiebel- und Knollengewächse den Garten. Wildkrokusse und -tulpen, Winterlinge und Blausternchen, Scilla und Anemonen bieten zusätzlich als erste im zeitigen Frühjahr hungrigen Wild- und Honigbienen Pollen und Nektar.

Quelle: Pflanzenschutzamt Berlin