Rasenschäden jetzt beseitigen

In den vergangenen Wochen haben viele Rasenflächen aufgrund der stetig wechselnden Witterung gelitten. Häufig haben sich helle bis bräunliche Flecken gebildet. Ursache ist meistens ein Pilzinfekt (Fusarium sowie Typhula-Fäule) , der in der Regel nur den Rasenhalm befällt.
Der September ist bestens geeignet diese Schäden zu reparieren. Im Spätsommer ist der Boden noch ausreichend warm, so dass eine schnelle Keimung der Rasensamen einsetzt. Weiterhin ist die Pollenbelastung sehr gering und eine "Fremdbeschmutzung" durch Unkräuter und Ungräser gering.

Harken Sie am Besten die befallenen Stellen gut auf und entfernen Sie totes Material. Anschließend die einzelnen Flächen mit einem Nachsaatrasen (z.B. Kiepenkerl Complete oder Greenfield Nachsaat Plus)  bestreuen. Düngen Sie anschließend die gesamte Rasenfläche mit einem Herbstrasendünger.
Um die Widerstandkraft zu stärken sollte man im Oktober einen Bodenaktivator auf der Rasenfläche ausstreuen und je nach Witterung mitte November nochmals mit einen Herbstrasendünger arbeiten, um den Rasen fit für den Winter machen.

Aktuelles

Schnecken jetzt bekämpfen

Der bevorstehende Winter veranlasst einige Schneckenarten jetzt, vermehrt Eier abzulegen. Dazu werden geschützte Stellen aufgesucht, zum Beispiel unter Laub, Ästen, aber auch unter Brettern, Blumentöpfen und Steinen.  Hier werden die weißlichen Eier zu größeren Mengen abgelegt. Werden Eigelege bei der Gartenarbeit gefunden, können diese freigelegt werden, so sind sie für Vögeln und andere Räuber eine willkommene Nahrung. Auch ein Verjauchen ist zum Beseitigen möglich. Gemüsebeete, welche in diesem jahr stark von Schnecken besucht wurden, können auch mit biologischen Schnecken, zum Beispiel NEUDORFF Ferramol behandelt werden. Der enthaltene Wirstoff Eisen (II)sulfat zerfällt im Boden in seine Bestandteile Eisen und Phosphat und stellt keine toxikologische Gefährdung für Haustiere, Igel, Vögel und vorallem kleinen Kindern dar.

Wo im Garten Weinbergschnecken zu Hause sind, sollte darauf geachtet werden, dass diese geschützte Art nicht beeinträchtigt  wird. Die Eier der Weinbergschnecke werden meist unter Stauden und Laub abgelegt und sind mit 2-3 mm Durchmesser deutlich größer als die der schädlichen Ackerschnecken.