Rasenschäden jetzt beseitigen

In den vergangenen Wochen haben viele Rasenflächen aufgrund der stetig wechselnden Witterung gelitten. Häufig haben sich helle bis bräunliche Flecken gebildet. Ursache ist meistens ein Pilzinfekt (Fusarium sowie Typhula-Fäule) , der in der Regel nur den Rasenhalm befällt.
Der September ist bestens geeignet diese Schäden zu reparieren. Im Spätsommer ist der Boden noch ausreichend warm, so dass eine schnelle Keimung der Rasensamen einsetzt. Weiterhin ist die Pollenbelastung sehr gering und eine "Fremdbeschmutzung" durch Unkräuter und Ungräser gering.

Harken Sie am Besten die befallenen Stellen gut auf und entfernen Sie totes Material. Anschließend die einzelnen Flächen mit einem Nachsaatrasen (z.B. Kiepenkerl Complete oder Greenfield Nachsaat Plus)  bestreuen. Düngen Sie anschließend die gesamte Rasenfläche mit einem Herbstrasendünger.
Um die Widerstandkraft zu stärken sollte man im Oktober einen Bodenaktivator auf der Rasenfläche ausstreuen und je nach Witterung mitte November nochmals mit einen Herbstrasendünger arbeiten, um den Rasen fit für den Winter machen.

Aktuelles

Winterschutz überprüfen

Der Winterschutz bei Stauden, Rosen und immergrünen Gehölzen sollte jetzt überprüft werden, weil es weiterhin nachts merklichen Frost gibt. Auch bei raschem Wechsel zwischen Bodenfrost und Tauperioden kommt es nicht selten zu Wurzelschäden, die durch ein Abdecken mit Reisig oder Mulch verhindert werden können.

Rosen leiden unter Kahlfrösten besonders dann, wenn ihre Rinde noch grün und weich ist. Entstehende Risse in der Rinde sind später häufig Eintrittspforten für Pilzkrankheiten. Leider noch viel zu häufig sieht man Hochstammrosen oder Gehölze in Kübeln, die eng in mehrere Schichten Folie eingewickelt sind. Dies ist kein geeigneter Frostschutz. In der Folie kommt es durch Kondenswasser zu starker Verpilzung der Triebe. Besser luftdurchlässiges Vlies oder Jutegewebe verwenden.
Mit zunehmender Sonnenintensität bei gefrorenen Böden ist Schattierung bei winter- und immergrünen Gehölzen ratsam. Auf der Sonnenseite erwärmt sich die Gehölzrinde und trocknet aus. Notwendiges Wasser kann aber aus dem gefrorenen Boden nicht nachgeliefert werden. Hält diese Wettersituation länger an, kommt es zu starken Schäden durch Vertrocknen. Sichtbar werden die Schäden erst im Frühjahr. Braune oder anfangs rötlich verfärbte Blätter sind erste Anzeichen hierfür. Das ganze Ausmaß der Schäden zeigt sich erst im April an vertrockneten Trieben und Blättern. Solche Gehölze werden in der Folge leicht von Borkenkäfern oder Holz zerstörenden Pilzen befallen. In frostfreien Perioden ist an zusätzliche Wassergaben zu denken.

Quelle: Pflanzenschutzamt Berlin