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Rosenseminar im Juni

Aktuelles

Gefahr von Pilzkrankheiten an Kirsche und Birne

Abhängig vom Witterungsverlauf insbesondere den Niederschlägen ist mit der Infektion von Monilia-Spitzendürre an blühenden Kirschen, besonders Sauerkirschen zu rechnen. Auch der Infektionsumfang vom Birnengitterrost ist direkt abhängig von der in den nächsten 6 Wochen zu erwartenden Niederschlagsmen-ge. Wird es wiederholt regnen und können dazu die Blüten und Blätter nur eingeschränkt abtrocknen, dann ist es empfehlenswert und auch möglich, beide Pilzkrankheiten durch Pflanzenschutzmittel oder auch Pflanzenstärkungsmittel bzw. -extrakte einzugrenzen.


Zur Reduzierung der Monilia-Spitzendürre ist es angebracht, beim Öffnen der Kirschblüten zu behandeln. Bleibt es regnerisch, ist eine zweite Behandlung während der Vollblüte nötig. Birnengitterrost wird durch die Sporen des Wacholderrostes ausgelöst, die nach wiederholten Niederschlägen aktiv sind. Deshalb sind bei anhaltend feuchtem Wetter wiederholte Behandlungen der Birnen bis Anfang Mai ratsam. Verschiedene Produkte mit den Wirkstoffe Difenoconazol, z.B. COMPO DUAXO, sind zur Bekämpfung des Birnengitterrostes zugelassen, Monilia-Spitzendürre kann mit Produkten auf Basis von Fenhexamid, z.B. BAYER GARTEN Teldor, und Difenoconazol, eingeschränkt werden. Vor Anwendung dieser Pflanzenschutzmittel ist die Gebrauchsanleitung zu lesen.