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Zunahme von Feld- und Wühlmäusen

WühlmausÖrtlich nehmen die Aktivitäten von Mäusen, sowohl von Feldmäusen als Wühlmäusen jetzt merklich zu. Die trockene Witterung hat das Auftreten stark gefördert. Belaufende Mäuselöcher und frisch aufgeworfene Laufgänge sind gutes Indiz dafür.
Das Nahrungsangebot für Mäuse ist derzeit relativ hoch, daher sollten fortlaufend Fallobst beseitigt  und überständige Wurzelgemüse sowie Kartoffelbestände sorgfältig von den Ackerflächen beräumt werden.

Bei starken Aktivitäten Fallen stellen oder ggf. Mäuseköder auslegen, um ernsthafte Schäden an den Kulturen zu vermeiden. Mäuseköder müssen auch im Freiland versteckt ausgebracht werden, hierfür eignen sich spezielle Mäuseköderboxen. Somit wird die Aufnahme der Köder durch andere Wildtiere sowie Hunden, Katzen und Kleinkindern vermieden.

Der ideale Bekämpfungszeitraum der Wühlmaus beginnt ab Mitte Oktober, wenn das Nahrungsangebot für die Nager geringer wird. Dann sind das Vertreiben durch Calciumcarbid oder auch die Köderaufnahme meistens erfolgreich.

Quelle: ISIP Brandenburg