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Bodenökologische Baumvitalisierung

Durch Versiegelung von Flächen, Verdichtung des Bodens durch Baumaßnahmen oder einfach durch normale Alterungsprozesse, können Schäden im Wurzelbereich auftreten, die zu einer Wuchsdepression bzw. Degeneration des Baumes führen kann.

Mit Bodeninjektoren werden spezielle Lösungen aus Mykorrhiza, Bakterien (z.B. Trichoderma, Bacillus subtilus usw.) sowie pflanzliche Huminsäuren und Fluvicsäuren in den Wurzelraum injiziert. Weiterhin werden Nährstoffdepots im Boden angelegt, um dem Bäum mit Nährstoffen zu versorgen.

Bei starken Verdichtungen ist es manchmal auch Belüftungsröhren zu bohren, damit der Unterboden wieder mit Luft versorgt werden kann. Hierfür werden kleine Kunststoffröhren in den Wurzelraum eingepasst.

In vielen Fällen geht mit einer Baumsanierung auch eine Regeneration des Bodens bzw. eine Aktivierung es Bodenlebens einher. Dies ist meistens notwendig, weil sich der Berliner Raum durch seine strukturschwachen Rendzina-Böden auszeichnet. Eine nachhaltige Baumsanierung umfasst daher auch eine Strukturverbesserung des Bodens. Um geeignete Maßnahmen treffen zu können, sind teilweise Bodenanalysen notwendig, um Rahmendaten zu erhalten. Diese Rahmendaten geben dann Aufschluss, welche Nährstoffe, organische Bodenhilfsstoffe oder andere Mineralien dem Boden zugeführt werden müssen, um eine nachhaltige Regeneration zu erhalten.

Aktuelles zum Thema Baumvitalisierung

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