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Kräuselkrankheit, Gitterrost und Spitzendürre

Leckeres Obst aus dem eigenen Garten ist nicht nur ein Trend, der in den letzten Jahren stetig zunimmt, es ist auch eine Belohnung für gute gärtnerische Pflege und zeigt unseren Kleinsten in kurzer Zeit, zu was die Natur alles im Stande ist. Wie bei allen Dingen im Leben, hat dies manchmal einen kleinen Haken. Je nach Obstbaum heißen diese kleinen Haken dann Kräuselkrankheit, Gitterrost, Spitzendürre oder auch Narrentaschenkrankheit.

Es beginnt alles ganz wundervoll. Der Winter geht und die ersten Sonnenstrahlen kündigen den Frühling an. Pfirsiche, Aprikosen und Äpfel lassen ihre Knospen schwellen und über Nacht stehen sie in voller Blüte. Etwas später kommen die Pflaume und die Birne hinzu und im Garten erschallt das fleißige Summen der Bienen, die von Blüte zu Blüte fliegen und emsig das Bestäuben übernehmen. Es wird wärmer und langsam sieht man wie sich aus den Blütenböden kleine Früchte entwickeln, alles ist gut… !

Die Blätter des Pfirsichbaumes bekommen blasenartige Verformungen und kräuseln sich wild an der Triebspitze, die Laubblätter der Birne bekommen orangefarbene Pusteln, die Triebspitzen der Kirsche, wie auch der Pflaume verwelken, was ist passiert?
All diese Erscheinungen sind pilzliche Infektionen, die zu diesem Zeitpunkt, wenn sie sichtbar werden, nicht mehr behandelt werden können. Der Infekt hat sich bereits im Gehölz ausgebreitet und kann manchmal zum Ausfall der gesamten Ernte führen.

Was kann man nun tun?

Die Antwort liegt im zeitigen Frühjahr. Ein Zeitpunkt, an dem man sich noch überlegt, ob man bereits im Garten arbeiten sollte. Es ist meistens etwas regnerisch und teilweise noch kühl, die Natur jedoch ist bereits voll beschäftigt. Die Pilzkrankheiten infizieren bereits beim Öffnen der Knospe oder beim Blattaustrieb. Um eine Infektion zu vermeiden helfen demnach nur vorbeugende Maßnahmen genau zu diesem Zeitpunkt....
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Text: Jens Packwitz